Lose Zahnspange

by on February 26, 2017

Lose Zahnspangen werden in der Regel bei Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren getragen. Da sich der Kiefer in diesem Alter noch in der Wachstumsphase befindet, kann der Wachstumsschub ausgenutzt werden. Darum empfiehlt es sich, ab dem 6. Lebensjahr einen Kieferorthopäden aufzusuchen.

Im Gegenteil zu den festen Klammern, die im bleibenden Gebiss verwendet werden, werden herausnehmbare Zahnspangen im Milchgebiss sowie im Wechselgebiss angewandt. Darüber hinaus ist die Mundhygiene bei den herausnehmbaren Zahnspangen gegenüber den festen Zahnspangen viel leichter.

Man kann zwischen zwei Arten von herausnehmbaren Spangen unterscheiden:

  • Platten: z.B. Lückenhalter, aktive Platten, Retentionsplatten…
  • Funktionskieferorthopädische Geräte:  z.B. Aktivator, Bionator ,Fränkel, Doppelvorschubplatten…

Alle o.g. Geräte müssen mindestens 14 Stunden pro Tag, überwiegend nachts getragen werden, damit sie das erwünschte Ziel erfüllen.

 

Aktive Platten: 

Bei der aktiven Platte handelt es sich um eine herausnehmbare Zahnspange, die aus Haltelementen,

Federelementen und Schrauben besteht, die gemeinsam für eine gezielte Bewegung des Kiefers sorgen.

Die Platten werden in unsrem Labor hergestellt und sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich.

Retentionsplatten / Haltespangen:

Retentionsplatten sind den aktiven Platten sehr ähnlich. Nach einer erfolgreichen kieferorthopädischen Behandlung wird das erreichte Ergebnis mit Hilfe der Retentionsplatten stabilisiert. Ein erneutes Verschieben der Zähne nach der aktiven Behandlung soll vermieden werden und somit die Ergebnisse langfristig erhalten bleiben. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Platten in dieser Behandlungsphase regelmäßig und nach Anweisungen des behandelnden Arztes getragen werden.

 

Eine Alternative zu Retentionsplatten sind die Retentionsschienen oder Klebe-Retainer. Diese sind allerdings keine Kassenleistung.


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